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Herzlich willkommen im Evangelischen Kirchspiel Krostitz

Wölpern. Das Gerüst an der kleinen Dorfkirche in Wölpern steht noch. Arbeiter sind an diesem Morgen allerdings nicht zu sehen. Dafür fällt des neue Kirchendach mit den roten Ziegeln sofort ins Auge. Darüber freuen sich Erika Jung und Dieter Möglich, die dem Beirat der Kirche in Wölpern angehören. Denn das Dach des Gotteshauses wurde in den vergangenen Monaten saniert und erstrahlt nun im neuem Glanz.

 

Dankbar über viele Spenden
Für die Kirchengemeinde ist es so etwas wie ein Weihnachtsgeschenk. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass unsere Kirche jetzt ein neues Dach hat“, sagt Erika Jung. Froh, weil das alte bereits stark reparaturbedürftig war. „Bei jedem größeren Sturm kamen Ziegel herunter“, erzählt Dieter Möglich. „Da musste unbedingt mal was passieren.“ Dankbar sind die Kirchenbeiräte über die vielen Spenden von Privatleuten, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und auch der Gemeinde Jesewitz, die 5000 Euro beisteuern will. Insgesamt wird die Sanierung mehr als 115 000 Euro kosten – die Schlussrechnung liegt der Kirchengemeinde noch nicht vor. 100 000 Euro sind Fördermittel. Der Rest besagte Spenden. „Die Spendenbereitschaft war ehr groß“, sagt die 79-jährige Erika Jung. Anfangs sei es auch sehr schwierig gewesen, Fördermittel zu bekommen. Ohne die hätte die Sanierung des Daches wohl nicht stattfinden können.

Planung begann 2015
Für die Kirchengemeinde Gallen/Wölpern ist die Dachsanierung ein sehr großes Vorhaben, das zu schultern ist. Die Planungen haben bereits vor drei Jahren beginnen. Da haben die Verantwortlichen erstmals gerechnet, was die Sanierung kosten würde.. Dann war eine Zeit lang Ruhe. Mit dem Denkmalschutz musste beraten, der Fördermittelantrag auf den Weg gebracht werden. Startschuss für die Sanierung war denn der 26. Oktober 2018. „Es war auch schwierig, Firmen zu finden“, erzählt der 77-jährige Kirchenbeirat Dieter Möglich. Die hatten viel zu tun. Das Dachdecker-Unternehmen Schulze aus Kölsa bei Falkenberg im benachbarten Brandenburg führte die Arbeiten aus. Auch neue Dachrinnen wurden installiert.
Ein paar Maurerarbeiten sind noch offen. Zur Ruhe kommt der Gemeindekirchenrat trotzdem nicht. Im neuen Jahr sind weitere Arbeiten geplant. So müssen die Lamellen im Turmbereich und an den Fernstern erneuert werden. Weitere Pläne gibt es im Innenbereich. Dort soll die Kirchendecke über dem Altar erneuert werden. Wann, das steht allerdings noch nicht fest. Der Kirchenbeirat rechnet hier mit Kosten bis zu 3000 Euro. „Das wollen wir unbedingt noch machen“, sagt Erika Jung.

Gotteshaus mit langer Geschichte
Jetzt freuen sich die Kirchenbeiräte erstmal auf den Jahreswechsel. Silvester gibt es eine kleine Andacht, an der auch Gemeindeglieder aus den umliegenden Dörfern immer gern teilnehmen. Die Kirche „Zur Himmelspforte“ in Wölpern wurde im 11./12. Jahrhundert erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Gotteshaus bis auf die Grundmauern zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1664. 1828/29 wurde der Kirchturm höher gebaut.

Quelle: LVZ | 28.12.2018 | Nico Fliegner