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Labyrinth

Das Labyrinth im Pfarrwald ist wieder angelegt und lädt zum Entdecken ein.


Konfirmation 2021


Unter reichlich ungewöhnlichen Bedingungen mussten sich die Jugendlichen zweier Jahrgänge auf ihre Konfirmation vorbereiten. Am Sonntag Exaudi und am Pfingstsonntag war es dann endlich soweit. In Liemehna, Weltewitz und Krostitz läuteten feierlich die Glocken und wurden im Gottesdienst konfirmiert: Niklas Baumbach aus Gallen, Emilia Dudek und Isabella Krause aus Mutschlena, Carolin Fischer, Ylias Kämmer und Jan Vogel aus Jesewitz, Tabea Heinze aus Behlitz, Clara Heller aus Kletzen, Max Möglich aus Wölpern, Robin Schenker aus Krostitz und Anna Schirmer aus Priester.

Wir wünschen Euch Gottes Segen!

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Tag der offenen Tür in Liemehna – am 19. Juni 2021 Tag der offenen Trweb

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde…

Die Wahrheit des biblischen Wortes gilt für unsere persönliche Lebensplanung, aber auch für so viele aktuelle Vorhaben. Wie oft wurden im letzten Jahr Termine, Feiern, Projekte, Urlaube usw. verschoben oder mussten gar ganz ausfallen. So auch unsere im Mai geplante Feierlichkeit. Wir merken wie relativ vieles ist und richten unser Leben vielleicht ganz neu aus auf das, was auch in diesen besonderen Zeiten Bestand hat.
Jeremias-Simon-Kapelle – diesen Namen soll der seitliche Anbau an der Liemehnaer Kirche bekommen. Simon war von 1667 bis 1701 Pfarrer in Liemehna. In seiner 1696 gedruckten Eilenburger Chronik werden z.B. die bis dahin bezeugten Überschwemmungen der Mulde aufgeführt. Er selbst blickt noch zurück auf den Dreißigjährigen Krieg, den er als junger Mensch noch erlebt haben muss.
Die Kapelle wird auch daran erinnern und einen Hinweis geben, warum Menschen sich bis heute in einer Kirche versammeln. Am 19. Juni 2021 laden wir 14.00 Uhr ein zu einem Gottesdienst in die Liemehnaer Kirche. Die Kapelle, an der wir gebaut haben, soll dann ihren Namen bekommen. Im Anschluss soll es „coronakonform“ ein Kaffeetrinken geben.
Dann ist Gelegenheit, das Gästehaus und den neuen Anbau zu besichtigen. Wer Zeit mitbringt, kann bis zum Abend bleiben. Nach einem Essensangebot findet ein Konzert mit der Gruppe „Zwischenfall“ statt – je nach Wetter und Auflagen in der Kirche oder im Pfarrhof.

Herzlich willkommen! Im Namen der Bruderschaft Liemehna – Gilbert Peikert

SOMMERINTERVIEW mit unserer Vikarin Anja Christof.

Die Fragen stellte Friedemann Krumbiegel.


Anja ChristofwebHeute, am Himmelfahrtstag sitzen wir nach dem Gottesdienst zusammen, nass und kalt ist es gewesen. Haben sie sich das Dasein einer Landvikarin so vorgestellt?

(Lacht) Naja, im Vergleich zum Posaunen-Outdoor-Chor am Ostermontag in Behlitz war es deutlich wärmer, weniger windig und es hat nicht gehagelt. Insofern konnte ich dem Wetter heute einiges abgewinnen.

Im September begann ihr Vikariat, zunächst sechs Monaten an der Sekundarschule in Landsberg. Seit März befinden sie sich nun abwechselnd im Gemeindevikariat und im Predigerseminar in Wittenberg. Nach einem dreiviertel Jahr – es liegen noch knapp zwei vor ihnen – gibt es da eine Zwischenbilanz?

Ich freue mich sehr über die freundliche Aufnahme in den Gemeinden, im Team, und bin schwer beeindruckt vom hohen Engagement vieler Gemeindemitglieder und der guten Organisation der Zusammenarbeit. Das macht Spaß und läuft ähnlich professionell, wie ich das aus dem Arbeitsleben bislang kenne.

Sie haben ja eine Unmenge Tätigkeiten schon vorher gemacht. Zählen sie doch mal auf!

(Lacht) Joah, ich bin staatlich geprüfte Friedhofsgärtnerin und hab während des Theologiestudiums Gastronomie sozusagen auf dem zweiten Bildungsweg gelernt. Im Studium war ich tiefer in die Religionssoziologie eingestiegen und arbeitete nach dem Diplom drei Jahre in Hannover an der 5. Studie zur Kirchenmitgliedschaft der Evangelischen Kirche in Deutschland. Von dort wechselte ich zum Bundeskriminalamt nach Wiesbaden, wo ich im Rahmen meiner sehr praxisnahen Ausbildung zur Kriminalkommissarin ebenfalls mit einigen rechenintensiven IT-lastigen Forschungsaufgaben betraut war. Das begünstigte wiederum den Einstieg in die Digitale Forensik in Berlin, wo ich bis letzten September drei Jahre operativ Polizeieinsätze in ganz Deutschland unterstützte.

Ein Riesenerfahrungsschatz, und jetzt doch Pfarramt? Und dann auch noch mitten auf dem Land, mit 11 Kirchorten, 26 Dörfern? Ist das nicht ein abschreckendes Vikariat?

Deutlich im Gegenteil! Ich hab ja im Vikariatskurs auch den Vergleich zu manchen Stadtgemeinden. Es liegt natürlich ein hoher Organisationsaufwand in der Zusammenarbeit mit vielen Menschen, auf die man sich einstellen muss, Gepflogenheiten, die überall ein wenig anders funktionieren… . Auf der anderen Seite habe ich viel mehr Freiheiten, mich an ganz verschiedenen Stellen einzubringen. Und es gibt hier so viele Leute, die in ihren Orten, im Kirchspiel oder regional mit den Nachbargemeinden etwas auf die Beine stellen – da brauch ich eigentlich nur „hallo“ sagen und bin gleich mittendrin.
Und die Gemeindeglieder schauen hin und sehen, dass sie gebraucht werden und auch gestalten können. Da denk ich hier im Kirchspiel ganz besonders an die zahlreichen Musikerinnen und Musiker, die im Erwachsenenalter noch ein Instrument gelernt haben, um Gottesdienste zu feiern und Gemeinschaft zu pflegen. Das ist doch wirklich etwas Außergewöhnliches und sehr schön mitzuerleben. Genau wie die Bereitschaft, sonntags zum Gottesdienst ins Nachbardorf zu kommen. Das kenne ich aus meiner Heimat in Ostthüringen so nicht.

Sie sind ja auch selbst sehr musikalisch, mit einem Pianisten verheiratet, spielen Klavier, Saxophon, lernen gerade Baritonhorn. Habe ich ein Instrument vergessen?

Hach, ich musste als kleines Kind Klavier lernen. Start mit 5 Jahren, immer alleine üben, jedes halbe Jahr ein angsterfülltes Vorspiel. Das hat mir keinen Spaß gemacht und nichts gebracht. Viel später, mit 16, ist die Klarinette das Hauptinstrument geworden. Da hatte ich einen tollen Lehrer, von dem ich viel Grundsätzliches über Musik gelernt hab. Gleichzeitig ergab sich dann die Möglichkeit, Gottesdienste an der Orgel zu begleiten. Dafür übte ich gern, eben weil es Musik zusammen mit Anderen war. Irgendwann bekam ich aus einem Nachlass noch ein altes Akkordeon und wir verstanden uns auf Anhieb.
Und dann ist mir bei meinem ersten Gottesdienstbesuch in Weltewitz ein Baritonhorn sozusagen zugelaufen und seitdem spiel ich im Posaunenchor. Insofern stehen die Zeichen auf eine hoffnungsfrohe kirchenmusikalische Zukunft.

Glaube und Musik, das gehört für Viele irgendwie zusammen. Wo sehen sie die Verbindung?

Musik hat so einen Hang zur Unendlichkeit. Jedes Wort, das wir sprechen, jedes Lied oder Geräusch – der Schall setzt sich unendlich fort. Auch Krach und Klage, das sind alles Sachen, die bleiben. Auch wenn wir in den Grenzen unseres Hörvermögens die Illusion haben, Klang sei vorübergehend und schnell vorbei. Glaube ist etwas Ewiges und es ist nur begrenzt möglich, ihn in Sprache zu bringen oder ihn in Sprache zu verstehen. Musik macht die Grenzen unseres Sprachvermögens fühlbar und geht ein Stück darüber hinaus.
(Überlegt) Ich denke, es ist wichtig, in religiösen Dingen musikalisch zu sein.

Nun kann aktuell nicht nur kirchenmusikalisch wenig stattfinden. Wir befinden uns mitten in der Coronazeit und ausgerechnet da sind sie ins Vikariat gestartet. Gibt es Dinge, die ihnen im Vikariat gerade sehr fehlen?

(Überlegt) In Anbetracht des Leids, welches weltweit durch die Pandemie geschieht, habe ich da nichts anzumelden.
Natürlich wäre mein Vikariat ohne Corona ein Anderes. Aber ich bin gern pragmatisch, schaue, was eben geht. Und da gab es neben vielen Gottesdiensten, die Gott sei Dank stattfinden konnten, unsere Weihnachts-CD, die Sofagottesdienste, den Osterbrief, den Posaunen-Outdoor-Chor, Onlinekonferenzen, viele kleine Begegnungen… . Das alles kann Gott wirken lassen und er gibt, wenn jemand darin Freude, Trost und seine Nähe findet. Und gerade jetzt ist eine Zeit, in der sich viele über vermeintlich kleine Dinge freuen und das auch sagen. Das erlebe ich als sehr bereichernd.

Letze Frage, was liegt im Vikariat als nächstes an?

Nach den Konfirmationen beginnt das Predigerseminar. Das sind innerhalb der nächsten zwei Jahre zehn Kurse zwischen einer Woche und zehn Tagen in Wittenberg. Also nicht wundern, wenn ich zwischendurch immer mal nicht da bin. Das dient der Vorbereitung des zweiten kirchlichen Examen, mit welchem das Vikariat endet. Aber bis dahin fließt zum Glück noch viel Wasser die Leine hinunter:)

Wir freuen uns, dass sie da sind – und immerhin noch fast zwei Jahre, das klingt gut.
Gottes Segen für die weitere Zeit!


TERMINE DEMNÄCHST:

Tag der Begegnung in Liemehna

Am 19. Juni gibt es rund um die Liemehnaer Kirche und das Pfarrhaus wieder zahlreiche Gelegenheiten zur Begegung. Um 14.00 Uhr startet das Programm mit einem Gottesdienst in der Kirche, bei dem die Seitenkapelle neu eingeweiht werden und zu diesem Zweck einen neuen Namen erhalten soll. Wenn es möglich ist, gibt es im Anschluss ein Kaffeetrinken. Der neue Anbau am Gästehaus kann besichtigt werden. Am Abend gibt es ein Konzert der Gruppe „Zwischenfall“. Weitere Informationen auf Seite 9.

Johannistag im Weltewitzer Pfarrwald

Am Johannistag, den 24. Juni, wollen wir uns um 21.30 Uhr im Pfarrgarten Weltewitz treffen. Dort starten wir am Lagerfeuer mit Musik und Gedanken zum Johannistag und besuchen dann im Pfarrwald die Glühwürmchen – auch Johanniswürmchen genannt. Sollte es wider Erwarten regnen, bleiben wir wie auch die Glühwürmchen zuhause.

Sommerkinderbibeltage:

„So geht es nicht weiter - Mit der Arche unterwegs zu neuen Ufern“
Vom Montag, 26.07. bis Donnerstag, 29.07.2021 wollen wir gemeinsame Tage bei Spiel, Spaß, biblischen Geschichten und kreativen Sachen in Krippehna verbringen. Ob wir zelten oder uns nur am Tag sehen, müssen wir abwarten.
Wer Interesse hat meldet sich bei Brit Sperling ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0162/ 6186334). Flyer mit Anmeldung auch im Pfarrbüro zu erfragen. 

Junge Gemeinde & Konfis – Fahrradfreizeit am EllbogenseeFahrradfreizeitweb

In der zweiten Sommerferien Woche (31. Juli bis 6. August) fährt die junge Gemeinde mit Zug und Fahrrad nach Priepert am Ellbogensee. Wir campen auf der "Havelperle" und unternehmen von dort aus Touren in alle Himmelsrichtungen. Auch Konfis sind herzlich eingeladen! Flyer gibt es im Pfarramt, Anmeldungen bis spätestens 30. Juni über Brit Sperling, Anja Christof oder Friedemann Krumbiegel. Der Teilnehmerpreis beträgt voraussichtlich 160 EUR.

Laurentiustag in der Laurentiuskirche

Am Dienstag, den 10. August, findet um 18.00 Uhr unter Leitung von Pfarrer i.R. Karl-Heinz Uth eine ökumenische Andacht in der St. Laurentiuskirche in Krostitz statt. Der 10. August ist der Gedenktag des Laurentius, des Archdiakons der römischen Christengemeinde, der im Jahr 258 unter Kaiser Valerian hingerichtet worden ist. Die Krostitzer Kirche ist bei ihrer Einweihung im Jahr 1208 nach ihm benannt worden. 

Tag des offenen Denkmals:

Am 12. September findet in der Krostitzer Laurentiuskirche um 10.30 Uhr ein festlicher Gottesdienst statt, bei dem die Schulanfänger besonders im Mittelpunkt stehen.


Musikalischer Gottesdienst

Ebenfalls am 12. September findet im Rahmen des Hoffestes in der Dorfkirche Wöllmen um 11 Uhr ein musikalischer Gottesdienst statt.


Reformationstag

Am 31. Oktober ist wieder um 10 Uhr ein regionaler Reformationstag in der Eilenburger St. Nicolaikirche geplant.


IN EIGENER SACHE

Wir bitten um eine Spende für unseren Kirchspielkalender (mtl. 75 Cent. / im Jahr 4,50 €).

Die Spende bitte entrichten an:

Pfarramt Krostitz: donnerstags 12.00 -17.00 Uhr
Pfarrbüro Weltewitz: dienstags 12.00 -17.00 Uhr
oder per Überweisung mit dem Verwendungszweck: „Ksp.Kalender Krostitz“ (unbedingt angeben) 

Wir danken für Ihre Spende!